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  <title>Der Zeitgleiter</title>
  <link>http://www.zeitgleiter.org/blog/1</link>
  <description> Wenn wir uns stark verwandeln, dann werden unsere Freunde, 
die sich nicht verwandelten, zu Gespenstern unserer eigenen Vergangenheit. 
(Nietzsche) 
</description>
    <item>
   <title>Experimentierbaukasten Blog</title>
   <description> Ich habe ein wenig an den Plugins und skripten geschraubt. 
 
 Testweise rennt hier ein Skript, das den  Identi.ca-Feed  einbindet, aber auch von identi.ca geladen wird. 
 Social-Bookmark-Links unter den Artikeln.    </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/379</link>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:13:39 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>wie liest Du Deinen Feed? (Bookeen Opus)</title>
   <description>    Ich bekam schon wieder Emails statt Kommentaren (und Krawatten statt Weihnachtsgeschenken). Wird wohl doch Zeit den Feed zu kürzen. 
 RSS-Feeds lese ich  mit dem Handy  oder mit einem EReader namens  Bookeen CyBOOK Opus .  
 Die Feeds werden mit einem PHP-Skript namens  Fivefilters  zu einem PDF erzeugt, das ich stumpf per wget in meinem Benutzerverzeichnis ablege und von dort in den Ereader transportiere, der sich am USB-Port wie ein USB-Kartenleser verhält. Er löste vor einiger Zeit meinen PDA ab. 
 Damit ist die zweite Frage, warum ich bei gekürzten Feeds nicht auf eine Seite klicken kann, wohl auch beantwortet: Da ist keine Maus dran.  Der Ereader macht das Ausdrucken der meisten Skripte unnötig und man kann im Gegensatz zum Notebook stundenlang auf dem Display lesen. </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/378</link>
      <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:40:50 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Ach ja. Teaser-Feeds.</title>
   <description> 
 Bei  BasicThinking  scheint der Arsch ganz schön auf Grundeis zu gehen. Auf jeden Fall müssen jetzt die Einnahmen rauf und die schuldigen kennt man auch: RSS-Feed-Abonnenten! 
Diese Schmarotzer lesen die ganzen schönen Artikel aber nie die Werbung. 
Ich habe BasicThinking nie wirklich gelesen, höchstens wenn ein guter Metablogger einen Artikel von dort verlinkt hat. Schon zu Robert Basics Zeiten nervten die "Toller Artikel"-Kommentarschleimer-Schleimkommentare und das Gewicht aller Artikel dort dürfte das der im LHC bewegten Moleküle nicht übersteigen. Es war doch meist leichte Kost und Internet-Friseur-Gerüchte-und-Neuigkeiten-Aufwärmer-Zeug. Eine Gala für Twitter- und Facebook-Nutzer. Ich fürchte, ich hätte den Unterschied zwischen einer Domainparking-Seite und dem Original auf den ersten Blick gar nicht mitbekommen. 
Wenn ich eine Unternehmung habe (hätte) und diese unter 4% Rendite auf mein eingesetztes Kapital zurückspült(e), ziehe ich mich zurück und lege mein Geld auf ein Sparbuch, in ein Festgeldkonto, als Griechenlandanleihe oder als Short auf den Euro an. Und genau das ist das Problem: Die BasicThinking-Redaktion bzw. die Bude dahinter kann das nicht, weil eine Versteigerung der domain dürfte allenfalls Bruchteile der investierten Summe retten.  
    
  Really Simple S.   felix schwenzel (alles immer klein und Kommentare nur ohne Scriptblocker)  hat dazu ein paar Anmerkungen geschrieben, die ich größtenteils unterstütze. 
Ich persönlich sehe RSS in vieler Hinsicht als Effizienz-Tool an. Mit RSS kann (könnte) ich auch die letzte Sekunde nutzen und jederzeit Inhalte auf dem PC, Handy oder EReader lesen. Wichtigster Punkt ist aber, dass ich über alle Quellen hinweg ein ähnliches Layout habe und die Bedienung über die Tastatur (PC, Handy) oder den Schüttelsensor (Ereader) einheitlich bleibt, so dass der Lesefluss nicht ständig unterbrochen wird. Entgegen der Einschätzung von  Robert Basic  kenne ich fast nur Leute, die einmal angefangene Texte in ihren RSS-Feeds brav aufessen, wobei die hippen Twitter-Kinder vielleicht mit Texten von 141 Zeichen Länge schon überfordert sein könnten. Die Lesequote dürfte aber bei 1/3 oder höher liegen. Es gibt mE zwei Typen von Feed-Nutzern: die einen löschen irgendwann mal alle Feeds und steigern sich dann wieder hoch und die anderen sind ständig am Auswechseln.  Alle anderen Verhalten können aus diesen beiden Varianten linear abhängig erzeugt werden.  
  Unterschätzt  
Ich habe nicht den Überblick über alle Blogs, aber dieses Blog hat mehr RSS-Abonnenten (täglich ca. 312 IPs) als Browserbesucher(ca. 193 IPs) und das andere Blog sieht ähnlich aus, wenn ich der ad hoc nachgerüsteten und jetzt wieder entfernten Zählroutine glauben darf. Ich frage mich derzeit, ob es ein Nachteil oder der Vorteil ist, dass die meisten Web-Designer ihren RSS-Feeds kaum Beachtung schenken. Vielleicht treiben die Designer mit ihren feste-Breite-Layouts die Leser in die Feeds. 
  Dankbarkeitsökonomie  Was durch die Debatte um gekürzte Feeds auch zu Tage tritt ist das Selbstverständnis bzw. Wertgefühl des jeweils Vortragenden. Wenn die Herren "Redakteure" im  Nachleger in Sachen Leser- und Bloggerbeschimpfung  mit "Basic Thinking ist kein Hobbyprojekt" ihren heldenhaften Tag schildern, lassen sie dabei kurz unter den Tisch, dass der Hobbyblogger vielleicht schon seit anderthalb Stunden aus dem Haus ist (vorher aber noch den ___ in dem Fileserver tauschen durften), wenn der BasicThinking-Wecker "geht" und dass der selbständig sein Leben (und oder Studium) finanzierende Hobbyblogger auch mal eine 96-Stunden Woche hinlegt, nicht mit den Technikern reden kann (weil Selbstgespräche noch nicht allgemein akzeptiert werden) und nur selten unique aus seiner Tages-Welt berichten kann (weil er entweder eine Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvetrag oder ein Non-Disclosure-Agreement unterschrieben hat). Der eigentliche Unterschied ist: Die "Redaktion" wird fürs bloggen bezahlt und kann in der Regel die Haftung im Falle einer Abmahnung auf eine GmbH abwälzen und der Betreiber eines Hobbyprojekts nicht. 
Zwischen den Zeilen lese ich etwas, dessen Eingeständnis nicht webzwonullig ist: 
Die Werbebudgets im Netz waren schon immer schmal und das, was Google und Facebook übrig lassen, ist nur noch ein Strich. Alle Wachstumshoffnungen werden regelmäßig entweder von platzenden Blasen und oder Wirtschaftskrisen je nach Jahreszeit im Westen oder Asien genullt. Das heißt, dass es für viele nicht reicht und bei den Profi-Blogs wie in der Wirtschaft1.0 nun Reise nach Jerusalem gespielt wird. 
Ich sehe in dem Basic-Thinking Aufschrei und der Kürzung der Feeds mit dem Verweis auf die Werbung eine ähnlich kapitale Fehleinschätzung wie H. Burda sie Google gegenüber an den Tag legte. 
Mit der Forderung nach " Dankbarkeit " wird verklausuliert, dass man einen Anspruch auf mehr Einnahmen hätte. Wenn dann die Leser auch noch Werbeblocker einsetzen oder gar ein Medium wählen, für das es nahezu keinen Werbemarkt gibt ist der Schuldige schnell ausgemacht. Der Feed-lesende Schmarotzer wird nun gezwungen auf die Seite zu gehen, wenn er den ganzen wertvollen Artikel lesen will. 
  "Handle weise. Plonke leise"  Im Usenet bezeichnet man das Filtern der Beiträge eines Störers als Plonken. Ich würde normalerweise keinen Artikel um die Kürzung eines Feeds verfassen, den ich nicht mal plonken kann bzw. erst abonnieren müsste um ihn wieder rauszuwerfen, wenn die Diskussion nicht so exemplarisch wäre. 
Mit Ausnahme der Twingly-Suchergebnis-Feeds, die  bei mir Rivva.de  ablösten, habe ich alle Teaser-Feeds aus dem Reader geworfen. Teaser-Feeds bringen mich in der SBahn oder im Bus nicht weiter. So wichtig, dass ich mir merke nochmal wohin zu surfen, wenn ich aus dem Tunnel komme, ist kaum ein Blog; auch nicht, wenn die Redakteure um sieben aufstehen und im Bett mit Technikern sprechen. Im Gegenteil: Mit Teaser-Feeds kann man fix viele Leser verprellen, wenn der Text nicht hält was der Teaser verspricht. Dass nun vermehrt Profis den "Redakteuren" von Robert Basics Ex-Blog  beipflichten , zeugt von einem branchenweiten Realtitätsverlust. Wenn die gleichen Akteure den Verlegern zu jeder Gelegenheit selbigen vorgeworfen, kann man das nur noch als bizarr bezeichnen.  </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/377</link>
      <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 01:09:50 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>angetestet: Zarafa</title>
   <description> Ich habe soeben  Zarafa  auf meinem Server eingerichtet und bin hin und weg. Es ersetzt so gut wie alle Exchange-Eigenschaften und die CALs kosten gerade mal die Hälfte (die ersten 3 kosten nix). Wer kein MAPI für Outlook braucht, kann komplett mit der OpenSource-Version auskommen.  
 Es synchronisiert 
 
 
 per ActiveSync mit einem WM5/WM6-Handy  
 
 per MAPI mit Outlook  
 
 per Caldav mit Thunderbird/Sunbird/Lightning   
 und bietet ein wunderschönes Webinterface, das lokale Outlook-Installationen eigentlich unnötig macht. </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/376</link>
      <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:12:57 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>RSS</title>
   <description> Der Feed-Erzeuger (bzw. alle drei) speichert für die nächsten Tage eine Art Hash der IP-Adresse. 
 (Oktet1 + 1) * (Oktet2 + 1) * (Oktet3 + 1) * (Oktet4 + 1) 
 Das sollte der Anonymität genüge tun und dient lediglich der Zählung. </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/375</link>
      <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 18:57:42 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Panoramafreiheit und Streetview</title>
   <description> 
 
	 
	 
	 
	 
	 
	 
 
 
 
Da ich heute ein Streetview-Auto in Uetersen gesehen habe hier noch mal ein paar Hinweise f&uuml;r den Widerspruch: 
 
 
Der Widerspruch muss an 
 
 
Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Stra&szlig;e 19, 20354 Hamburg 
 
 
gehen und die Ver&ouml;ffentlichung wie auch die  Erhebung  von Aufnahmen verbieten, betreffend:
 
 
	 das ganze Flurst&uuml;ck 
	 alle H&auml;user darauf 
	 alle Fahrzeuge darauf und davor 
	 alle Gegenst&auml;nde  
	 und nat&uuml;rlich alle Personen  
 
 
Im &Uuml;brigen kann es bestimmt erheiternd sein, bei Sichtung des Streetview-Autos vor seinem Garten einfach mal die Polizei zu Rate zu ziehen und eine Anzeige wegen  StGB 201a  zu erstatten. Da Google seine Kamera &uuml;ber Hecken, Z&auml;une etc. Hinweg schauen l&auml;sst, wird der Tatbestand nach Ansicht mir bekannter Rechtsgelehrter erf&uuml;llt. &quot; Die Bildtr&auml;ger sowie Bildaufnahmeger&auml;te oder andere technische Mittel,
die der T&auml;ter oder Teilnehmer verwendet hat, k&ouml;nnen eingezogen werden. &quot;&nbsp; (Was kostet eigentlich so ein Streetview-Car?) 
 
 
Sollte man trotz Widerspruch sein Haus in Google finden, d&uuml;rften der Montageh&ouml;he der Kameras wegen die Aufnahmen nicht mehr unter Panoramafreiheit fallen und man k&ouml;nnte es mit einer Inrechnungstellung versuchen, wenn man selbst wesentliche Teile des Erscheinungsbild gepr&auml;gt hat. 
 
 
Gleiches gilt f&uuml;r eine regelm&auml;&szlig;ig wechselnde Garten- oder Hausgestaltung oder individuell gestaltete Fahrzeuge, die d&uuml;rfen  gar  nicht ohne Einwilligung fotografiert werden und Google Deutschland ist auch nicht weit vom LG Hamburg entfernt.&nbsp; 
 
 
&nbsp;
 </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/374</link>
      <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 01:40:37 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Von wegen Netzteile mit Lineareglern sind was für Ersties! (Repost eines gelöschten Artikels)</title>
   <description>Da es furchtbar unpraktisch ist zum Gig zwei Labornetzteile oder gar das 19-Zoll-Doppelnetzteil mitzuschl&uuml;ren, m&ouml;chte ich ein Netzteil f&uuml;r das neuerdings zugelaufenene gro&szlig;e Mischpult (Soundcraft Spirit Folio 4) bauen. 
 
 
So ein Mischpult ist ein Riesenbrocken, aber vor allem sind zw&ouml;lf Mikrofonvorverst&auml;rker eingebaut. So ein Mike-VV macht aus hom&ouml;opathischen Pegeln Signale, die man an eine Endstufe abgeben kann. Das bedeutet aber auch, dass er den kleinsten Restbrumm in der Versorgung zum 50Hz inferno aufbl&auml;st. 
 
 
Zuerst wollte ich das Ersatzteil einfach  kaufen . Neben dem fehlenden Lieferantennachweis war da das Problem des  Au&szlig;en Anschaffungswiderstands. 110,- &euro; kommen da zusammen f&uuml;r ein fertiges Netzger&auml;t von der Insel. Alternativ berechnete ich eine T&uuml;te Bauteile, die&nbsp; selbst bei Wahl der besten Namen auf 30,- Euro kommt.&nbsp;

 
 
Jetzt fing ich an, mir die Netzteil-Schaltungen genau anzusehen und meine Anforderungen genau aufzuschreiben. 
 
 
	 Die Restwelligkeit der Gleichspannung, also das Verh&auml;ltnis von Wechsel- zu Gleichspannung sollte kleiner als -80dB sein. (= max. Verst&auml;rkung im Kanalzug plus Spannungs-Dynamikumfang der Mikros.)  
	 2x19V mit 0,5A  
	 Ein Kurzschluss darf nicht zur Zerst&ouml;rung f&uuml;hren.  

	 Diskrete Bauteile (wobei ich auch noch einen Spannungsregler im Pentawattgeh&auml;use als diskret bezeichnen w&uuml;rde.) 
 
 
Der erste Anlauf war (dual voltage power supply) in einer Suchmaschine und ich fand beliebig viele Schaltungen mit dem Doppel LM317/ LM337, darunter auch diese  Schaltung aus der Elektor , bei deren Beschreibung man immerhin eine &quot;Restwelligkeit von 80dB&quot; angibt. Allerdings ist mir nicht ganz ersichtlich, wie man darauf kommen soll (von dem Vorzeichen mal abgesehen). Diese  Schaltung hier  ist &uuml;brigens nahezu baugleich, allerdings sind beide suboptimal, wenn man beim  Platinenlayout nicht furchtbar aufpasst .&nbsp; 

 
 
Ein weiteres Problem ist, dass die meisten Endkundenlieferanten nicht angeben k&ouml;nnen, was f&uuml;r LM317 (T) sie anbieten. In Audioschaltungen sind aber nur die in Sachen HF-Ausgangsrauschen deutlich h&ouml;her spezifizierten -A*, -B*G oder -HV* -Varianten sinnvoll, wenn man keine Stunts in Richtung RCR-Filter machen will.&nbsp; Sinnvoll berechnen lassen sich Restwelligkeit und Regelverhalten aber nur, wenn man den Ausgangstiefpass mit ein paar &micro;-Ohm belegt und mit schlechten Kondensatoren wird die Schaltung zumindest in der Simulation besser. 
 
 </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/373</link>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:48:02 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Ich hatte ja auf bunte Fähnchen gehofft.</title>
   <description>   
 Ich danke allen Teilnehmern (auch den beiden Mehrfachklickern). </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/372</link>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:15:17 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Wer nicht will, der hat schon. (Mach&#039;s gut, Rivva.de.)</title>
   <description> 
 Seit gestern habe ich  Rivva.de  auf meine Banned-Hosts-Liste gesetzt. Startseite ist nun vorerst ein (lokaler) AJAX-RSS-Parser, mit dem ich ein paar Feeds, die ich aus meinen Lieblingsblogs und dem Icerocket RSS-Builder zusammensetze, augenschmeichelnd darstelle.* 
  Der Grund für diese "Abstrafung"  ist der Weg der Finanzierung, den Frank Westphal wählte: Sponsor-Posts. Danke. Das wars für mich, denn damit ist Rivva auch mit der auffälligen gelben Hinterlegung der entsprechende Einträge unbrauchbar geworden. 
 Bislang war Rivva eine in Code gegossener Freimaurer-Loge: Rivva fand nur das, was bereits gefundenes verlinkt. Zugang nur auf Empfehlung eines Mitglieds. Das System hatte sicher Schwächen, denn ein Blick auf die  Deutschen Blogcharts  führt zu den gleichen Blogs. Bei Rivva sind halt noch Spiegel, FAZ, Zeit, etc. verlinkt. 
 Jetzt kommen die Sponsor Posts. 
Sicher: T3N und andere Sponsoren würden es auch ohne Sponsoring in die Selektion schaffen, aber wo würden sie stehen? 
Werbung hätte abseits der normalen Darstellung hätte ich akzeptiert. Jetzt aber funktioniert der ganze Algorithmus nicht mehr. Frank Westphal tappte nun in die Paid-Blogging-Falle und der Rest Glaubwürdigkeit der Auflistung ist futsch. 
 * Das Projekt hatte ursprünglich einen eigenen Suchcrawler, dessen Neuronales Netz aber trotz prozessorschonender Programmierung in C/C++ selbst Doppel-Opteron-Server binnen Minuten stilllegte und einen riesigen Bandbreitenhunger an den Tag legte. Deswegen ist das erstmal auf einen Zeitraum poststudium verschoben.  </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/371</link>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:48:27 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Doch nochmal Politik: Vorratsdatenspeicherung</title>
   <description> 
 Das Netz2.0 ergeht sich gerade in Freude über das BVerG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung und Häme über die CDU, die allerdings als Gewinner des heutigen Tages angesehen werden darf. 
 Gerade die vielen Tweets und Dents der Piraten und Grünen, scheinen zu bestätigen, dass das Internet zur Verbreitung von ADS beiträgt. Den Absendern ging nach "das Gesetz ist nichtig" und "Daten sind zu löschen" die Aufmerksamkeit aus. 
 Tatsächlich aber hat das  Bundesverfassungsgericht klargestellt : 
 
  "Eine sechsmonatige anlasslose Speicherung von 
Telekommunikations-verkehrsdaten für qualifizierte Verwendungen im Rahmen der Strafverfolgung, der Gefahrenabwehr und der Aufgaben der Nachrichtendienste, wie sie die §§ 113a, 113b TKG anordnen, ist mit Art. 10 GG nicht schlechthin unvereinbar."  
Die grundsätzliche Möglichkeit zur Vorratsdatenspeicherung wird in der Urteilsbegründung insgesamt 11 mal (so oft habe ich es gefunden) wiederholt. 
 Für IP-Adressen gelten weniger strenge verfassungsrechtliche Maßgaben. Ihre Speicherung hat für sich genommen geringeres Eingriffsgewicht. 
 Die Abfrage von IP-Adressen im Rahmen eines Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens ist nicht ausgeschlossen. 
 Die Formulierung "Vielmehr reicht insoweit eine hinreichende Sach und Verantwortungsnähe zwischen der beruflichen Tätigkeit und der auferlegten Verpflichtung." lässt in mir bei zu erwartenden Urteilen zu Zugangsproviderprivileg und -Haftung die Alarmglocken schrillen.  
 Zusammengefasst, ist das zwar kein Pyrrhussieg (da nicht teuer erkauft), aber ein Erfolg von nur kurzer Dauer. Strohfeuer, Eintagsfliege wäre das bessere Gleichnis. 
Eine neue Vorratsdatenspeicherung wird kommen und die kommende Ausgestaltung wird kaum handwerklich so schlecht ausgeführt sein, dass sie derart schnell zu kippen ist, wie der Elfmeter ohne Torwart, den Zypries und Schäuble den Klägern da boten. 
Tatsächlich muss man von einem Verlust auf ganzer Linie sprechen, denn das BVerG hat weniger die Speicherung an sich, als die mangelhaft spezifizierte Haltung und ausufernde Nutzung der Daten kritisiert. Dabei war es das Ziel die Speicherung, die alle Bürger unter Verdacht stellt, zu kippen. 
 Mit einer transparenten Vorratsdatenspeicherung, bei der die Daten asymmetrisch verschlüsselt werden, mit  wirksamen Richtervorbehalt  über den Schlüssel gewacht wird, man gleichzeitig über die Verwendung informiert wird und deren Auskünfte tatsächlich auf Verfahren zu Verbrechen mit Mindeststrafandrohung beschränkt ist, hätte ich übrigens leben können. In Europa gibt es jedoch keinen wirksamen Richtervorbehalt.  </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/364</link>
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:23:38 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Referrer-Spam</title>
   <description> Ich war erst sehr froh, dass mein Blog seit dem Reboot so toll "performt". 20 US-cent pro Tag, sind eine menge Holz und entspricht gut 500MB ausgeliefertem Datenvolumen. Leider aber muss ich das mit dem Freuen nun revidieren: 
  
  Mein Lifetype speichert die Referrer (nur die Referrer -  nicht  die IP/hostname des dazugehörigen Surfers) und die Zugriffszahlen zu jeder Seite. Ich schaue da hin und wieder, idR zu Monatsbeginn (Liebe Abmahner: ich werde hier nicht "täglich" oder "regelmäßig" hinschreiben.) mal drauf um die tatsächliche Präsenz in Suchmaschinen, Bloglisten und anderen Blogs zu erforschen. Und da finde ich seitenweise aim ich mag solche firmen echt nicht trust und thein wirklich gar nicht vestmentblog in der Liste, die zu einer (der selben) mutmaßlichen Betrügermasche gehören. Sie laden immer das ganze Blog bzw. alle Blogs in diesem System, alle 12 Stunden. In diesem Fall ist das vergebene Liebesmüh seitens der Spammer, denn ich veröffentliche die Referrer gar nicht und Links in Kommentaren stehen auf nofollow bzw. alle Unterseiten seit dem Reboot / Umzug des Blogs auf noindex.   
  Gegenmaßnahme  
Das Antispam-Management mit der .htaccess handzuhaben, ist immer eine suboptimale Lösung, da die .htaccess auch für jeden Pfurzbit durchlaufen werden muss und jede logische Abfrage die Ladegeschwindigkeit somit absenkt. Dennoch habe ich diesen Weg gewählt um die maximale Bandbreiten-Einsparung zu erhalten.  
  # set the spam_ref variable 
SetEnvIfNoCase Referer "^http://www.yasni.de" spam_ref=1 
SetEnvIfNoCase Referer "^http://www.123people.de" spam_ref=1 
SetEnvIfNoCase Referer "^http://aimtrust.com" spam_ref=1 
SetEnvIfNoCase Referer "^http://theinvestblog.com" spam_ref=1 
 # block all referres that have spam_ref set 
FilesMatch "(.*)" 
Order Allow,Deny 
Allow from all 
Deny from env=spam_ref 
&lt;/FilesMatch&gt; 

 P.S. Ich habe mein CSS benutzt, um den besagten Firmen keine weiteren Suchtreffer zu liefern. MSIE6-Nutzer bitte ich die Darstellung zu entschuldigen.  </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/363</link>
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:21:34 +0100</pubDate>   
  </item>
    <item>
   <title>Pause</title>
   <description> Ich arbeite an was größerem, genaugenommen an zwei größeren Sachen, die meine Aufmerksamkeit erforden, wenn es keine Vapourware werden soll. Deswegen ist hier jetzt ein paar Stunden Pause. </description>
   <link>http://www.zeitgleiter.org/post/1/362</link>
      <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:40:32 +0100</pubDate>   
  </item>
   </channel>
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