Google Street-View Einspruch.
von Falk Dübbert (falkd) | 17 Mai, 2009 20:40
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit widerspreche ich als Bewohner und der Erhebung und Veröffentlichung von Aufnahmen des
Flurstücks$eigeneAdresse
und aller darauf befindlicher Gebäude, Personen, Tiere, Fahrzeuge und
sonstigen Gegenstände.Bitte bestätigen Sie den Eingang dieser E-Mail.
Beste Grüße
Zurück bekommt man einen $Textbaustein auf jeden Fall wird Google den widersprechenden zu dem Zugeständnis bringen, nichts gegen die Erhebung (das eigentliche Foto) zu haben und hier heist es: hartnäckig bleiben.
Es gibt viele Gründe gegen Google-StreetView. Die Misbrauchsmöglichkeiten der Bilder sind vielfältig und die Einbruchsplanung eher die fantasielose. Vor allem die Fernbewertung in Kreditauskunfteien wird durch StreetView neuen Schwung erleben.
Netzrelevantes, Medien ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
Wolfram|Alpha
von Falk Dübbert (falkd) | 17 Mai, 2009 18:13
Wolfram|Alpha ist online. Die Medien, haben (von der Sachkunde ungeküsst) das Dingen ja zum Google-Killer erhoben und entsprechend enttäuscht werden die Kommentare sein.
Zumindest meine Suchmaschinen-Testwörter "Zeitgleiter", "SEO", "Blog", "Fungus", "ODE", "..." zeigten, dass ich wohl zur Recherche weiter auf IxQuick setzen muss.
Aber Wolfram löst aus dem Stand eine Differentialgleichung beliebigen Grades und spielt lockerst jeden Taschenrechner an die Wand. Kein Wunder - Wolfram Research hat den ganzen Mathematica-Code ja gleich mit versenkt.
Ich hätte mir nur mehr E-Technik, Physik, Chemie, BWL, Kontext-Sensitivität gewünscht.
Netzrelevantes ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
kein Skype
von Falk Dübbert (falkd) | 06 April, 2009 12:05
Es gibt Dinge, die ich einfach nicht mehr machen würde. Früher habe ich intensivst Skype genutzt. Das hat sich mittlerweile total erledigt. Skype ist für mich wie ICQ ein NoGo. Bei Skype haben sich die Policies der Konzernmutter breitgemacht und vermiesen einem die Nutzung. Bei allen anderen Anbietern kann ich mein Nutzer-Konto einfach löschen. Skype fällt dazu allerdings wie die Konzernmutter auf die Kommunikationstechniken der 70er Jahre zurück. (Wohl dem, der noch ein Faxgerät besitzt, das noch 4k8 Bd beherrscht.)
Update:
Angeblich soll es mittlerweile eine Möglichkeit geben, indem man eine Email an delete@skype.com sendet. Allerdings muss man dann angeben, mit welcher Kreditkarte man wann zum letzten Mal Guthaben aufgebucht hat.
Skype hat allerdings noch andere Probleme, denn es ist zu neugierig. Da kommt zum einen der Stallgeruch der Macher der Ursprungssoftware durch, die auch Kazaa verbrochen haben.
Zum anderen ist es natürlich eine Art Naturgesetz, dass je größer eine Firma (Bahn, Airbus, Lidl, Telekom, Facebook, ICQ ...) ist, sie sich umso dummdreister über Gesetz und Anstand hinwegsetzt. Bei Skype ist es ein munteres Spiel à la Räuber und Gendarm. Immer wenn Skype erwischt wurde, tut die neue Version dafür was anderes.
- 2006 wurde Skype erwischt BIOS-Daten der Rechner auszulesen und munter rumzufunken http://comment.univie.ac.at/06-2/27/.
- 2007 flog die Linux-Variante beim Schnüffeln in /etc/passwd und Firefox-profilen auf http://forum.skype.com/index.php?showtopic=95261.
Die präsentierten Ausreden waren immer wachsweich. Vor allem im ersteren Fall waren die Techniken zum Verschleiern eben jener Zugriffe denen zum Schützen der "Verschlüsselung" sehr ähnlich.
Skypes dickstes Argument war, durch die meisten Firewalls durchzukommen. Dieses Argument treibt so manchem IT-Verwalter Wut und Sorgenfalten ins Gesicht, denn die benutzten Techniken fallen unter nasty. Viele erinnern sich noch an die dank Skype abstürzenden Catalysts.
Es gibt mittlerweile Alternativen. So lassen sich mittlerweile selbst SIP-Hardware-Geräte dazu bringen, NAT-Router per Upnp zu konfigurieren. Andere Techniken wie ICE von der IETF sind deutlich schonender. VoIP aus Firmennetzen verliert außerdem an Glanz, seitdem es Prepaid-Flatrates für Phonie und Daten gibt.
Für Auslandsgespräche und Videotelefonie allerdings bleibt fast nur das Internet, nachdem die Telekom das Videotelefon in den 90ern eingestampft hat. Auch bieten stark abgesicherte PCs die Möglichkeit vertrauliche Telefongespräche zu führen.
Die größte Funktionalität bietet QuteCom.

Obwohl nicht ganz ausgereift, zeigt das Programm sein Potenzial. Es bietet die Möglichkeit SIP mit AES und Diffie-Hellmann zu verschlüsseln, wenn der Gegenüber auch über Qutecom verfügt. Video-Telefonie ist ebenfalls möglich.
Eine andere Möglichkeit ist es, einen X-beliebigen SIP-Client durch Zfone zu einer Verschlüsselung zu verhelfen.
Bei ICQ halte ich es so: ich nutze das Netz, aber in der Regel fordere ich mein Gegenüber bereits in der zwei Mitteilung auf, OTR zu aktivieren oder eben zum TLS-verschlüsselten Jabber zu wechseln. OTR ist mittlerweile für die meisten Multiprotokoll-Clients verfügbar.
Netzrelevantes ·
Kommentare: (2)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
Der Tag, an dem ich meine Schauspieler-Karriere aufgab
von Falk Dübbert (falkd) | 12 Februar, 2009 19:24
Ich bin der mit dem Schwert.
Videos ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
Kein Opt-Out bei Yasni.de
von Falk Dübbert (falkd) | 07 Februar, 2009 04:26
Mir sind die Zuordnungen von Yasni.de (und den anderen Google-SERPs-Scrapern) ein Dorn im Auge.
Yasni.de behält hartnäckig Dinge, die bereits lange korrigiert und/oder gelöscht wurden.
Das kann man ja so stehen lassen. Dann kommen zig-Tausend alte Treffer aus dem Usenet. Ob ich dabei eine Verwendung im WWW mitgenehmigt habe, lassen wir mal mal dahingestellt.
sieht die Sache schon anders aus. Sind dennoch aber die harmlosen Beispiele. Bei Podcast war ich 7 Tage lang dabei. Die bei Mister-Wong eingefügten Links habe ich durchgesehen (habe ja ein Backup): Da waren keine Suntour-Ersatzteile bei. Ich fahre DT, Hügi, Shimano, SRAM, Hayes, Campagnolo und Manitou – nix, nie und never Suntour. (Pfui Bäh!)
Ergo habe ich mir gesagt, “Junge, schreib denen mal, dass Du sie Scheiße findest.” (Oder schreibt man das jetzt Scheisse? Oder sollte ich schreiben "Ich finde Yasni beschissen."? [Genug Hits für Exkrement und Yasni erzeugt.]) Gesagt, getan.
alles ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
Scrapern die Tour vermasseln
von Falk Dübbert (falkd) | 06 Februar, 2009 02:23
Ein besonderes Ärgernis sind ja "Personensuchmaschinen". Bei allen anderen Suchmaschinen führt Löschen der Quelle nach ca. sechs Wochen zur Entfernung aus dem Index.Nicht so bei yasni, 123People und Co. Da es sich bei diesen Vögeln um "Scraper" handelt, bringt es nur wenig robots.txt und .htaccess mit entsprechenden Einträgen auszustatten, da sie nicht selber crawlen sondern nur die Suchergebnisse anderer Maschinen indexieren inkl. der Originalsnippets. Man kann aber surfer, die von solchen Maschinen kommen, umleiten und ihnen auf einer gesonderten Seite mitteilen, dass es nichts zu holen gibt. Alternativ kann man sie auch einfach wegleiten. Genau das tut meine Version.
Order deny,allow
Deny from .yasni.de
Deny from .pipl.com
Deny from .123people.de
Deny from .myonid.de
Deny from .personensuche.biz
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*yasni.de.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*123People.de.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*MyOnID.de.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*Pipl.de.*$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://info.seitezupersonensuc.he [R,L]
Mit dem Rewrite landen Surfer von yasni und Co auf http://info.seitezupersonensuc.he. Das Funktioniert leidlich gut.
Ich gehe etwas weiter und schicke die Surfer gleich auf eine 403-Fehlerseite. Klare Ansage: wer sowas benutzt, bekommt von mir nichts.
SetEnvIfNoCase Referer yasni scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer 123people scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer myonid scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer pipl scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer personensuche scraper=yes
deny from env=scraper
Diese kleine Gemeinheit stört natürlich den Surffluss und damit das -Erlebnis. Die Surfer kommen (ohne Tastatureinsatz) nicht weiter. Idee dahinter ist, die Suchergebnisse dieser Profilanlegenden SuMas teilweise unbrauchbar zu machen.
Diese .htaccess habe ich auf allen Sites, auf die ich schreibend Zugriff habe, eingeführt. Ich empfehle die Nahahmung auf allen privaten Webseiten.
Netzrelevantes ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion
Mobloggen mit ThingAmABlog
von Falk Dübbert (falkd) | 02 Februar, 2009 10:22
Das OpenSource Projekt Thingamablog ist leider seit einem Jahr entschlafen. Von den Maintainern her existiert keine Aktivität mehr seit Dezember 2007. Leider paart sich dieses Manko mit einem unzureichendem Wiki, unnützer Hilfe und einem aus Deutschland kaum erreichbarem Forum.
Daher ist die Email-to-Blog-Funktion kaum dokumentiert. Zum Glück konnte ich mit Archive.org herausfinden, wie es geht.
Man braucht:
- ein Email-Konto, das per POP3 erreichbar sein muss.
Da ThingAmABlog keinerlei Verschlüsselung beherrscht und alle Header einmal durchliest, sollte das nicht die “Geschäftsadresse” sein. - einen (Windows-)PC, der wenn schon nicht ständig, immerhin regelmäßig läuft.
Nachdem man Thingamablog eingerichtet hat, trägt man bei den Autoren in den Optionen der jeweiligen Blogs auf jeden Fall die Emailadressen ein. Eine Email, die gepostet werden soll, muss folgendes enthalten:
- Sie muss von der Email-Adresse stammen, die in der Autoren-Liste eingestellt wurde.
- Der Betreff / Subject muss mit “POST: “ beginnen.
Soll der Artikel ABC in der Kategorie XYZ erscheinen, muss das Subject der Email
“POST in XYZ: ABC” lauten. Groß und Klein ist vor dem : egal. - Das war es schon. ThingAmABlog führt bei jedem Email-Import ein Update der geänderten Seiten und der RSS-Dateien (Feed trifft es ja nicht) durch.
Netzrelevantes ·
Kommentare: (0)·
Trackbacks:(0)·
Permalink·
Druckversion



